Handground – eine manuelle Kaffeemühle mit seitlicher Kurbel

Handground manuelle Kaffeemühle – Foto © Helmut Hackl
Handground manuelle Kaffeemühle – Foto © Helmut Hackl

Für fast alle Zubereitungsraten – Ausnahme ist der Siebträger – von Kaffee mahle ich die Bohnen händisch. In hochwertigen Mühlen. Beispielsweise mit der größeren Handground, die über eine seitliche Kurbel verfügt.

Was mir an der Mühle gut gefällt

• Von der Optik her erinnert die Mühle an ein Kameraobjektiv. Praktisch ist dabei der Ring zum Einstellen des Mahlgrads. Aus meiner Sicht gut umgesetzt.

• Das Gehäuse ist robust und macht einen stabilen Eindruck. An Materialien werden Gussmetall (Kurbel), Glas (Auffangbehälter), Pakkaholz (Griff) sowie Kunststoff verwendet. Sieht nicht nur gut aus, sondern ist auch hochwertig. Bis auf die Plastikhalterungen drinnen im Gehäuse. Denn die sind mir schon einmal gebrochen. Coffee Circle, dort wo ich die Mühle kaufte, hat sie anstandslos umgetauscht. Kostenlos inklusive Hin-/Herschicken. Super!

• Zum Einsatz kommt ein 40mm Kegelmahlwerk aus Keramik. Die Besonderheit ist der um 90° umgelenkte Mahlmechanismus. Damit wird das Mahlen noch angenehmer.

Handground manuelle Kaffeemühle – Foto © Helmut Hackl
Handground manuelle Kaffeemühle – Foto © Helmut Hackl

• Wer seine Bohnen nicht vorher abwiegen will, der kann alternativ die 10 Gramm Mengenmarkierungen am Bohnenbehälter (fasst in Summe 100 Gramm) nutzen. Das ist zwar nicht so exakt, aber hilfreich. Ob es genügt, das muss ohnehin jeder für sich selbst entscheiden.

• Haben meine beiden bisherigen Mühlen die Kurbel an der Oberseite, so ist sie hier seitlich angebracht. Geschmacksache, somit individuell zu beurteilen. Ich komme mit beiden Methoden gut zurecht.

• Für mehr Standfestigkeit sorgt die – Gummierung an der Unterseite. Da saugt sich die Mühle so richtig an eine glatte Oberfläche an. Jederzeit abwaschbar.

Handground manuelle Kaffeemühle – Foto © Helmut Hackl
Handground manuelle Kaffeemühle – Foto © Helmut Hackl

• Der Mahlgrad ist für mich in Summe zufriedenstellend. Wählbar sind 15 Stufen – von Espresso über Filter bis hin zu French Press. Je feiner, desto mehr ist zu kurbeln. Aber ein bisserl Bewegung hat noch niemanden geschadet. Ich mache es sehr gerne.

• Da der schraubbare Auffangbehälter aus Glas ist, hat sich das mit der elektrostatische Aufladung des Pulvers erledigt.

• Nicht vergessen: Jede Kaffeemühle gehört regelmäßig gereinigt!

• Fair empfinde ich das Preis-/Leistungsverhältnis. Die Handground kostet 99 Euro (in Weiß oder Schwarz) oder 114,90 Euro (in Nickel). Ich habe mir das weiße Modell genommen.

Handground manuelle Kaffeemühle – Foto © Helmut Hackl
Handground manuelle Kaffeemühle – Foto © Helmut Hackl

Handground Kaffeemühle – mein Fazit

Ich bin mit der Handground zufrieden und bereue die Anschaffung dieser manuellen Kaffeemühle nicht. Wer sich jetzt gleich auch eine bestellt: Ich wünsche viel Spaß beim Kurbeln *grins

Bei Interesse: Ich habe meine Handground bei Coffee Circle gekauft. Um 89 Euro inklusive Lieferung nach Österreich, da ich auch gleich den Newsletter (aus Interesse und nicht nur wegen dem 10 Euro Gutschein) abonnierte.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.