Mit Muskelkraft: Hiku – eine elegante, handgefertigte Kaffeemühle

Hiku – manuelle Kaffeemühle – Foto © Helmut Hackl
Hiku – manuelle Kaffeemühle – Foto © Helmut Hackl

Ich verwende regelmäßig ein paar unterschiedliche Handmühlen für Kaffeebohnen. Mein derzeitiger Favorit ist die elegante Hiku. Handgefertigt in Vancouver.

Hiku ist ein Produkt von Kanso Coffee aus Vancouver. Dabei handelt es sich um eine handgefertigte Kaffeemühle für anspruchsvolle Kaffeeliebhaber wie mich. Bekundet werden 75% mehr Schleifzähne, 70% mehr Schleiffläche und bis zu 300% mehr Schleifleistung pro Umdrehung – verglichen mit anderen hochwertigeren Handmühlen. Ich habe nicht nachgezählt.

Hiku – manuelle Kaffeemühle – Foto © Helmut Hackl
Hiku – manuelle Kaffeemühle – Foto © Helmut Hackl

Die wichtigsten Eckdaten im Überblick

• Das Gehäuse ist aus gehärtetem, CNC-gefrästem Aluminium.

• Der Mahlbecher ist abschraubbar und fasst bis zu 50g Bohnen – mehr als ausreichend für meine Zwecke.

• Der abnehmbare Griff hat einen Knopf aus Walnuß, der mit Olivenöl verfeinert ist.

• Verbaut ist ein siebenfach geriffeltes, kegelförmiges, Titan-beschichtetes 41 mm Mahlwerk. Sehr hochwertig.

Hiku – manuelle Kaffeemühle – Foto © Helmut Hackl
Hiku – manuelle Kaffeemühle – Foto © Helmut Hackl

• Die Edelstahl-Kugellager sind lebensmittelecht.

• Der Mahlgrad-Ring ist leicht zu drehen und ermöglicht eine stufenlose Einstellung. Die Markierungen sind lasergeätzt.

• Die Größe des Mahlgrads ist zwischen mittelgroß und fein einstellbar.

• Es wird eine Wellenfeder statt einer Drahtfeder verwendet.

• Das Gewicht der Handmühle – selbst gewogen – liegt bei ungefähr 794 Gramm, die Abmessungen betragen 190×64 mm. Somit ein massiveres Teil.

Hiku – manuelle Kaffeemühle – Foto © Helmut Hackl
Hiku – manuelle Kaffeemühle – Foto © Helmut Hackl

Hiku Kaffeemühle – mein Fazit

Die Mühle ist hochwertig verarbeitet, die Handhabung bequem und mit der Qualität des Mahlguts bin ich zufrieden. Für den Siebträger mahle ich mit der Hiku allerdings nicht so oft, da ich mir da den Aufwand beim Kurbeln erspare und gemütlich elektrisch mahlen lasse. Geeignet ist sie allemal dafür. Zusammengefaßt: Ich habe die Anschaffung nicht bereut.

Bei Interesse: Die Hiku Mühle gibt’s ab 249 Euro plus Versand bei der brewcompany.de.

Zur Vorgeschichte: Ich finanzierte meine Hiku im Dezember 2017 auf Kickstarter mit. Ich erwischte damals ein “Super Early Bird Special” in der Titan-Version um 194 CA$ inklusive Lieferung nach Österreich – das waren umgerechnet ungefähr 133 Euro.