Das geöffnete Bohnensackerl kommt in eine Kaffeedose

Kaffeedosen - Foto © Helmut Hackl
Kaffeedosen – Foto © Helmut Hackl

Eine Frage, die mir öfters gestellt wird, ist nach der Aufbewahrung von Kaffeebohnen. Für mich eine ganz klare Sache. Sobald ich ein Sackerl Bohnen geöffnet habe, bleiben die restlichen Bohnen drinnen und das ganze Sackerl kommt flugs in eine Kaffeedose. Doch warum mache ich das?

Ganz einfach. Die Kaffeebohnen haben viele natürliche Feinde. Dazu zählen Licht, Wärme, Feuchtigkeit, Gerüche und zuviel Sauerstoff. Denn Kaffee ist ein empfindliches Naturprodukt, dessen Aroma leider schnell entfleucht. Somit sollte die Lagerung kühl, dunkel und trocken erfolgen.

Hinweis: Kaffee nicht in den Kühlschrank geben. Denn Bohnen ziehen Gerüche magisch an. Und von denen gibt’s dort jede Menge.

Clips und andere Verschlüsse fürs Sackerl sind zwar praktisch, verschließen aber nicht zufriedenstellend. Ich belasse deshalb die restlichen Bohnen im Originalsackerl und gebe dieses dann in eine geruchsneutrale Dose. Somit sind die Bohnen doppelt geschützt.

Kaffeedosen aus unterschiedlichen Materialien

Dosen gibt’s in vielen Größen, Formen und Materialien. Edelstahl, Blech, Keramik, Glas, Plastik, Holz. Ich bevorzuge hier Edelstahl und Keramik. Von der Größe her soll locker ein 250g-Sackerl hineinpassen. Ein isolierender Verschluss ist dabei Voraussetzung. Was für mich auch noch wichtig ist: Die Dose muss optisch ansprechend sein.

Das Bohnensackerl kommt immer in eine Kaffeedose - Foto © Helmut Hackl
Das Bohnensackerl kommt immer in eine Kaffeedose – Foto © Helmut Hackl

Tipp: Kaffee ist ein Frischeprodukt. Deshalb kaufe ich nicht zu viele Kaffeesackerl auf Vorrat. Ich kann ja jederzeit frisch nachkaufen. Darüber hinaus mahle ich die Bohnen immer frisch und nur die Menge, die ich auch benötige.

Meine Kaffeedosen

Neben ein paar Nostalgiedosen aus Blech zur optischen Aufhübschung im Regal, habe ich derzeit drei Modelle. Drei deshalb, da ich drei Kaffeemühlen verwende und deshalb auch immer drei unterschiedliche Kaffeesackerl offen habe. Unterschiedliche deshalb, damit ich sie leichter den Mühlen zuordnen kann und nicht immer nachschauen muss, was drinnen ist.

• Zwei Dosen von Coffee Gator aus Edelstahl mit Deckel und Aromaverschluss. Eine mit 1,3l (in Grau) und eine mit 1,9l (in Orange). Kosten ungefähr 25 Euro bzw. 31 Euro.

• Eine Dose in Faltoptik von Culini. Aus Keramik mit luftdichtem Holzdeckel und 1,5l Kapazität. Kostet ungefähr 25 Euro.

• Zwei Atmos Canister von Fellow. Mit integrierter Vakuumpumpe. Mit 450g Kapazität. Kostet ungefähr 40 Euro.

Mein Fazit

Passende Kaffeedosen schützen nicht nur zusätzlich die Bohnen, sondern sind auch gleich ein schickes Accessoire in meinem Kaffeezimmer. Und wenn mir künftig ein fesches Exemplar über den Weg läuft, dann wird es meiner Sammlung hinzugefügt.

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