Frisch von der Kaffeerösterei Maitz: MaiKa Robera, Der Arabica, Karimikui, Capim Branco, Fifty Fifty, San Jose, 3G und Der Ohne

Verkostung: Kaffeerösterei Maitz | Foto © Helmut Hackl
Verkostung: Kaffeerösterei Maitz | Foto © Helmut Hackl

Da wir in Bad Gleichberg waren, nahmen wir das gleich zum Anlass, um einen Sprung in der Kaffeerösterei Maitz vorbeizuschauen. Die ist in Frutten / St. Anna am Aigen beheimatet und bietet unter der Marke MaiKa ein paar erlesene Hochland-Arabicas auch für Filterkaffee an.

Die Familie Maitz betreibt seit 2016 eine kleine, aber feine Kaffeerösterei im steirischen Vulkanland. Dort werden mit viel Liebe und Leidenschaft hochwertige Hochland-Arabicas schonend im Trommelröster geröstet. Das ergibt ausgezeichnete Kaffees mit wenig Säure und viel Aroma.

Kaffeerösterei Maitz | Foto © Helmut Hackl
Kaffeerösterei Maitz | Foto © Helmut Hackl

Angeboten werden zahlreiche unterschiedliche Sorten, von denen einige auch für die Zubereitung im Filter geeignet sind. Ich nahm mir folgendes mit: Robera, Der Arabica, Karimikui, Capim Branco, Der Fifty Fifty, San Jose, 3G und Der Ohne.

Kaffeerösterei Maitz | Foto © Helmut Hackl
Kaffeerösterei Maitz | Foto © Helmut Hackl

Robera: Ein Waldkaffee aus Äthiopien, der traditionell per Hand geerntet wird. Kräftig, vollmundig, feine Fruchtsäure, mit Aromen von Dörrobst und schwarzen Beeren.
Der Preis: 7,50 Euro für 250g.

Der Arabica: Ein Blend mit Bohnen aus Nicaragua, Sumatra und Brasilien. Kräftig, würzig, Aromen von Bitterschokolade und Marzipan, feine Zitrussäure. Ein wunderbarer Alltagskaffee.
Der Preis: 6,90 Euro für 250g.

Karimikui: Ein Arabica aus Kenia, der für Filter heller geröstet wurde. Geschmack: Beeren, Erdbeeren und Vanille.
Der Preis: 9,10 Euro für 250g.

Capim Branco: Arabica aus Brasilien. Schokoladig, nussig, leicht fruchtige Nuancen.
Der Preis: 6,90 Euro für 250g.

Der Fifty Fifty: Mit Bohnen aus Brasilien und Guatemala. Ausgewogener schokoladiger Körper mit feinen Zitrusnoten.
Der Preis: 6,90 Euro für 250g.

San Jose: Arabica aus Nicaragua. Aromen von Schokolade und Mandarine. Schon gewußt? Katholische Missionare brachten 1790 Kaffee nach Nicaragua.
Der Preis: 6,90 Euro für 250g.

3G von der Kaffeerösterei Maitz | Foto © Helmut Hackl
3G von der Kaffeerösterei Maitz | Foto © Helmut Hackl

3G – limitiert: Direct Trade aus Kolumbien, 99% emissionsfreier Transport (Tres Hombres – mit der Kraft des Windes über den Atlantik – eine österreichische Handelsreederei). Ein hochwertiger Kaffee mit mittlerem Körper, Aromen von Karamell und Schokolade, floralen Tönen und feiner Zitrussäure. Lobenswert: Ein Teil des Erlöses wird gespendet.
Der Preis: 9 Euro für 250g.

Der Ohne: Ein CO² entkoffeinierter Kaffee mit Bohnen aus Brasilien. Probiere ich immer aus.
Der Preis: 12,90 Euro für 500g.

Ich bereitete alle Sorten ausschließlich als Filterkaffee zu. Die Bohnen mahlte ich selbstverständlich vor dem Aufbrühen immer frisch. Die Zubereitung erfolgte im Hario V60, im Kalita Wave, in der Chemex sowie im Fellow Stagg [X].

Geschmeckt haben uns alle Sorten. Wenn wir zwei Favoriten benennen sollten, dann wären das Der Arabica (super als Frühstückskaffee) und der Karamikui. Und je ein Sonderlob bekommen Der Ohne (das war der bisher beste Entkoffeinierte, den wir bisher schlürften) und der limitierte 3G (für die Art des Handels und Transportes).

Mehlspeise in der Kaffeerösterei Maitz | Foto © Helmut Hackl
Mehlspeise in der Kaffeerösterei Maitz | Foto © Helmut Hackl

P.S.: Man kann in der Maitz Kaffeerösterei auch gemütlich frühstücken. Drinnen und draußen. Die hausgemachten Mehlspeisen schmecken vorzüglich, wie wir uns beim Besuch gleich davon überzeugten.

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